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Multiple Sklerose (MS)

MS
1. Nerv 2. Myelin
3. Rückenmark 4. Gehirn

Multiple Sklerose, auch MS genannt, wird in Deutschland bei ca. 2.500 Menschen jährlich neu diagnostiziert. Die ersten Anzeichen für MS zeigen sich meistens im Alter von 20-40 Jahren, Frauen sind dabei weitaus häufiger betroffen als Männer. Was die MS verursacht ist immer noch ein Rätsel, weder eine Vererbung noch Umwelteinflüsse können als Ursache ausgeschlossen werden. Es ist möglich, dass Störungen des Immunsystems die Ursache sein können.

MS ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die im Bereich des zentralen Nervensystems, des Gehirns und des Rückenmarks auftreten kann.
Die Nervenfasern  sind vergleichbar mit elektrischen Leitungen. Die MS beeinträchtigt die verschiedenen Bereiche des zentralen Nervensystems (Gehirn, Rückenmark und Sehnerv). Die Schutzschicht um die Nerven (Myelin) wird beschädigt und es ensteht ein Entzündungsherd im Bereich dieser Schutzschicht, auch Sklerose genannt. Botschaften können nicht mehr oder nur eingeschränkt übertragen werden.
Die Symptome der MS können ganz unterschiedlich sein, abhängig davon, wo im zentralen Nervensystem die Entzündungen auftreten.
Die Erkrankung tritt meist schubförmig auf. Während eines Schubs verschlimmern sich die Symptome oder neue treten auf. Zwischen den einzelnen Schüben könne sich die Symptome verbessern oder unverändert bleiben. Ein erstes Anzeichen ist oft eine Entzündung des Augennervs.

Einer von vier Patienten mit MS leidet unter keinen oder nur geringen permanenten Behinderungen.