Urethrastriktur (Harnröhrenverengung)

Unter einer Urethrastriktur ist eine Verengung der Harnröhre zu verstehen. Dieses Problem wurde bereits vor einigen tausend Jahren das erste Mal beschrieben. Unabhängig von den Ursachen sind häufig Probleme bei der Blasenentleerung damit verbunden. Von diesem Problem sind vor allem Männer betroffen.

Was verursacht Strikturen?

Harnröhrenverengungen können verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten kommt es vor, dass eine Entzündung in der Harnröhre zu Narben geführt hat, die dann wiederum die Verengung verursachen.
Die Entzündung kann beispielsweise auf eine Geschlechtskrankheit, auf Verletzungen oder Wunden, auf eine Operation in der Harnröhre oder eine falsch ausgeführte Katheterisierung zurückzuführen sein. Auch durch den Einsatz von Verweilkathetern kann eine Verletzung verursacht werden.

Welche Komplikationen können auftreten?

Eine Striktur kann zu Problemen bei der Blasenentleerung führen, da der Harnfluss abgeschwächt wird. Es kann auch schwierig sein, den Harnfluss auszulösen und manchmal hat man das Gefühl, dass die Blase nicht vollständig geleert ist. Bei manchen Menschen tritt auch Inkontinenz auf. 

Behandlung durch saubere intermittierende Dilatation

Urethrastrikturen lassen sich häufig behandeln. Die Striktur kann aufgeschnitten werden, sodass der betroffene Bereich anschließend wieder durchgängig ist.
Erweitert (dilatiert) man dann die Urethra regelmäßig mit Hilfe eines Katheters, lassen sich neue Narben und damit neue Strikturen vermeiden. 
Die intermittierende Dilatation ist eine einfache und sanfte Therapieform.

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