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Intermittierende Selbstkatheterisierung, ISK

Hygiene ist wichtig

Beim intermittierenden Selbstkatheterismus (ISK) wird in regelmäßigen Abständen ein dünner, flexibler Schlauch - der Katheter - in die Blase eingeführt. Die Blase wird vollständig entleert und der Katheter langsam wieder entfernt.
Diese Methode wird seit den späten 70er Jahren angewendet und ist in zahlreichen Studien gut dokumentiert.
Heute ist der ISK die bevorzugte Therapie von neurogenen Blasenentleerungsentstörungen, da sie

  • den oberen und untere Harntrakt schützt
  • das Risiko von Infektionen des Harntraktes reduziert
  • die Kontinenz verbessert

Technik

Astra Tech ist Marktführer auf dem Gebiet der Katheter für den ISK. Unser Katheter heißt LoFric und ist in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich. 
Es ist wichtig, dass Sie bei der Katheterisierung auf die Hygiene achten. Waschen Sie Ihre Hände mit Wasser und Seife vor und nach jeder Kathterisierung. Waschen Sie Ihren Genitalbereich einmal am Tag. Die deutsche Gesellschaft für Urologie empfiehlt vor jeder Katheterisierung eine Schleimhautdesinfektion.
Lassen Sie den Katheter mindestens 30 Sekunden lang anfeuchten, wärhend Sie sich selbst für die Katheterisierung vorbereiten. Führen Sie den Katheter langsam in Ihre Harnröhre ein, bis der Urin zu fließen beginnt. Sobald der Urin fließt, halten Sie den Katheter so ruhig wie möglich, da es einige Zeit dauern kann, bis sich Ihre Blase entleert hat. Um sicher zu gehen, dass die Blase vollständig entleert wird, ziehen sie den Katheter vor dem Entfernen langsam Stück für Stück zurück. Wenn der Harnfluss aufhört ziehen Sie den Katheter langsam heraus - Fertig!